Erster Einkauf

Am Nachmittag ging es noch schnell zu Pjatjorotschka, um ein paar Lebensmittel zu kaufen. Wasser, Bier, Kefir, Milch, Brot, Wurst, Käse und ein paar tschuwaschische Pralinen. Aus Neugier holte ich mir als Abendessen noch ein „Business Menü“. Man kennt diese Instantgerichte vor allem als Proviant bei Reisen mit russischen Nachtzügen, Nudelsuppe oder Kartoffelbrei mit Huhn oder Rind. Dank des dort stets vorhandenen Samowars lassen sie sich da einfach zubereiten. Hier war es Rindfleisch mit Nudeln und es kamen neben einer Glibbermasse sogar ein paar mikroskopische Filetstücke aus dem Alubeutel. Dazu abchasischer Rotwein „Cabernet Suchumskoje“. Geschmeckt hat es gar nicht so furchtbar wie es aussieht, doch noch am nächsten Morgen hat die Küche nach Glutamat gerochen. Sonntagabend gab es dann etwas Anständiges.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.